Dez 17
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Nun sind sie schon wieder auf dem Heimweg…
An nur einem Tag haben sie alles übers Studieren erfahren - und das, wortwörtlich am eigenem Leib. Sie testeten das Mensaessen, betraten neugierig die Studios der Medien- und Kommunikationswissenschaftler und mischten sogar ein Spanischseminar auf. Und das, obwohl sie erst 15 Jahre jung sind.  - Die Schüler einer 10. Klasse aus Belzig erhellte heute unseren Unialltag mit ihrer offenen und humorvollen Art. Mit solch’ nettem Besuch schließen wir nun so langsam die Pforten der MLU und gehen mit neuen Erfahrungen in die Weihnachtspause.
Schön, dass ihr hier ward!
Nov 30

Ein abschließender Bericht zum “Pentathlon Projekt 5″ (27. November) mit den ersten Fotos ist nun im Unimagazin Sciencia halensis zu finden.

Viel Freude damit!

Nov 28

Wir mußten vor der Tür warten. Eine letzte kurze Pause, bevor vier Mann aus unserer – wie man erwähnen sollte – wirklich guten Gruppe auswählen und zur Abendveranstaltung einladen würde. Vor der Tür unterhielt ich mich mit einigen meiner Mitstreiter über das Bloggen, das Projekt und die potentiell geladenen Gäste bei der Abendveranstaltung. Mir ging durch den Kopf, was ich während des Tages doch immer wieder beiläufig geäußert habe. Ich könne das ganz gelassen sehen, ich Karla Kolumna aus der Philosophie. Es war ein Tag mit der Chance, meine Spontaneität und Teamfähigkeit ein wenig auszutesten; und mir hat es gefallen.

Die freundlichen KSB-Mitarbeiter kamen dann direkt auf den Punkt, kündigten die “Auserwählten” an und überreichten die Urkunden. “Last but not least – Melanie Zimmermann”, drang in mein Ohr. “Oohh?”, dachte ich und sagte es wohl auch. Unversehens war ich im Kopfkino und hatte eine Einladung in der Hand. In einem Song von Baz Luhrmann (”Sonnencreme”) heißt es: “Merken Sie sich Komplimente, vergessen Sie Beleidigungen! Falls Ihnen das gelingt, verraten Sie mir, wie.” Und wenn nun auch konstruktive Kritik in keiner Weise mit Beleidigungen gleichzusetzen ist, so habe ich mir ganz in diesem Sinne lediglich die Kritik merken können.

Nach einer kurzen Abschiedsveranstaltung im Hörsaal XX des Melanchtonianum pilgerten die Mitarbeiter der Unternehmen und die eingeladenen Studenten ins Lujah zu einer geschlossenen Abendveranstaltung, die sich, wie mir jetzt auch die Uhrzeit meines Schreibens (1-2 Uhr morgens) verrät, als äußerst angenehmes Beisammensein erweisen sollte. Nicht nur Visitenkarten und Kellner sind zwischen Grauburgunder und Cabernet durch den Raum gewandert, sondern auch E-Mail-Adressen, Telefonnummern und vor allem die Klänge angeregter Unterhaltungen diverser Grüppchen – frei von den Ängsten und Zwängen, denen der eine oder die andere sich den Tag hindurch ausgesetzt hatte.

Eine Bilanz? Nicht grundlos wurde das Pentathlon Projekt in diesem Jahr als “Ort der Ideen” im “Land der Ideen” ausgezeichnet. Wir Studenten können Kontakte knüpfen, schauen, was uns morgen betreffen wird – sei es ein Praktikum, eine Diplomarbeit im Unternehmen oder gar der Job. Vor allem aber kann man sich selbst wieder ein klein wenig besser kennenlernen.

Nov 28

Jetzt ist die Live-Übertragung zugegebenermaßen nicht so vonstatten gegangen, wie “live” gedacht ist. Wir sind in unserem Tatendrang ein wenig in Zeitverzug geraten, waren verstrickt in eine heiße Verhandlung zur Errettung der Menschheit, bevor es handwerklich wurde.

Handwerklich insofern, als daß wir einen Turm aus großen Bauklötzen bauen mußten, ohne diese anzufassen oder auch nur in wirkliche Nähe zu geraten. Die Klötze lagen in einem Kreis, den wir nicht betreten durften; je ein “Supervisor” hat einen “Operator”, dessen Augen verbunden waren, angeleitet, damit dieser gemeinsam mit den anderen Operatoren, “an einem Strang ziehend”, die Klötze mithilfe einer Schlinge an die gewünschte Stelle zu bringen – jede Position auf ihre Weise eine Herausforderung. Geschafft haben wir es nicht – aber darauf kommt es, wie man an diesem Tag lernt, kaum an.

Das fünfte (und letzte) Projekt sah einen Projektleiter und drei Dreiergruppen mit je einem Teamleiter vor. Es galt, aus Zahnstochern und einem Päckchen Knete eine Brücke zu bauen, deren Pfeiler 30cm hoch sein und einen 50cm langen Träger stützen sollten. Wir hatten zwei Pfeiler- und eine Träger-Baugruppe, und nachdem ich zum Auftakt des Tages als kläglicher Abteilungsleiter dienen durfte, war ich nun Teamleiter. Was ich da richtig gemacht habe, weiß ich nicht, denn just zum Zeitpunkt der Präsentation war der Zement aus Knete so warm, daß der Pfeiler in sich zusammensank. Obendrein war der zweite Pfeiler gänzlich anders konstruiert. Vermutlich hätte sich jeder Architekt die Haare gerauft.

Uns steht die finale Auswertung bevor!

Nov 27

Zehn Aufgaben, für jeden also eine. Wie sich zeigt, ist es oft nicht einfach, seine Fähigkeiten abzuschätzen. Das Karten-in-den-Eimer-Werfen erweist sich diesbezüglich auch in diesem Jahr als Fettnäpfchen. Ich darf Begriffe in Bilder verwandeln, die anderen müssen meine Bilder identifizieren. Von sieben zugetrauten Bildern sind acht entstanden und erraten worden. Ich bin erleichert darüber, daß es auch Aufgaben gibt, die Kreativität erfordern.

Und überhaupt bin ich erleichtert. Während ich insbesondere noch im ersten Projekt wie versteinert auf meinem Stuhl saß und darüber sinnierte, wie völlig unpassend die Rolle des Abteilungsleiters für mich doch sei, nebenbei die Unternehmensvertreter in ihre Listen schreiben sah, bereitet mir die Sache jetzt richtig Freude. Im zweiten Projekt hätte ich am liebsten gleich fünf der Aufgaben selbst gelöst.

Meinen Mitstreitern geht es offenkundig ähnlich. Nach unserer Unternehmensdebatte durften wir uns vorstellen, über Erwartungen und Ängste sprechen. Da hieß es beispielsweise, man nehme teil, um allein seine mangelnde Kompetenz im Umgang mit anderen, fremden Menschen zu schulen, in das Wasser springen zu wollen, mit anderen etwas schaffen zu müssen. Schon jetzt lautet die erste Bilanz einiger meiner Mitstreiter bei Spätzle mit Geschnetzeltem, daß sie nicht nur generell überrascht seien. Selbsteinschätzung als Gratwanderung: So schnell man dazu neigt, sich selbst zu überschätzen, so leicht unterschätzt man sich auch.

Pentathlon ist insofern für mich ein qualifizierter Psychotest. Ich denke nicht darüber nach, was ich ankreuzen könnte. Vielmehr muß ich schnell eine Entscheidung zum Handeln treffen. Nach vollbrachter Tat bleibt mir Zeit zum Reflektieren.

Ich werde keine Abteilungsleiterin. Aber ich kann auch mal schnell was ausdenken und visualisieren.

Was ich wohl als nächstes lernen werde?

Nov 27

“Alle werden gewinnen”, meinte Rektor Diepenbrock. Ich glaube auch nach dem ersten Projekt noch nicht daran.

Jeder hat eine Rolle innerhalb eines Unternehmens bekommen, wußte aber selbst nicht, welche Position die eigene ist. Es sollte darüber debattiert werden, wer der neue Abteilungsleiter wird. Für die Diskussion haben wir Zettel bekommen, die uns vorgeschrieben haben, wofür wir kämpfen. Als Abteilungsleiter kurz vor dem Ruhestand ist es mir eher nicht gelungen, meine “Macht” gewinnbringend in Argumente umzuformen, mein persönliches Harmoniebedürfnis dachte sich, der “Neue” sollte allen gefallen. Als Philosophin immer auf der Suche nach Glückseligkeit.

Insgesamt lief das Gespräch allerdings erstaunlich gut. Die Debatte neigte zur Überlänge, sehr angeregt flogen die Argumente durch die Runde. Inzwischen kennen wir uns auch ein bißchen.

Auf zu Projekt 2!

Nov 27

Es ist soweit. Nach drei Stunden nervösem Magen am heutigen Vormittag bin ich nun im KSB-Team. Was KSB macht, will mir nicht mehr einfallen. Ich hoffe, die nun beginnende Einführungsveranstaltung im HS XX des Melanchtonianum wird mir vielleicht doch noch einen kleinen Hinweis darauf geben.

Ich fühle mich ein wenig wie ein Raab’scher Elton, wenn ich an das denke, was mich hier heute möglicherweise erwarten wird…  Weicht von mir, Vorurteile!

Nov 23

g8_munchen.jpgAls einzige deutsche Hochschule war die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg am 20. und 21. November auf dem Gemeinschaftsstand der Kampagne “Generation-G8″ aktiv. Initiiert von der border concepts GmbH ging es bei der Auftaktveranstaltung auf der Messe Einstieg-Abi in München darum, dass Bundesländer mit doppelten Abiturjahrgängen Probleme haben werden, die Abiturienten an den eigenen Hochschulen unterbringen zu können.  Mit der Teilnahme an der langfristig angelegten G8-Kampagne, die neben Messeaktivitäten u.a. auch Roadshows beinhaltet, will sich die MLU in den alten Bundesländern weiter bekannt machen und als attraktiven Studienstandort im Bewusstsein von Schülern, Eltern und Lehrern positionieren. Hintergrund ist die Tatsache, dass - bedingt durch herangerückte geburtenschwache Jahrgänge - die Hochschulen in den neuen Bundesländern zunehmend über freie Studienkapazitäten verfügen und somit Interessenten aus den alten Bundesländern aufnehmen können. Vertreten durch die Studienbotschafterinnen Franziska Setzer und Ramona Thomalla konnte die MLU auch viele Kontakte zu Studieninteressierten knüpfen,  die ein Studium in “Ostdeutschland” bisher ausgeschlossen hatten,  dies aber nun ernsthaft in Betracht ziehen. Infos zur Kampagne “Generation G8″ unter: www.generation-g8.de

Nov 01

Der Film “Liebe Mauer” sorgte schon Anfang diesen Jahres für Schlagzeilen in Halle. Denn extra für den Filmdreh wurde in Halle die Berliner Mauer wieder aufgebaut und die Filmkulisse wurde zum Magnet für die Hallenser. Viele nutzten die Chance für ein “authentisches” Mauerfoto. Am 19. November kommt der Film offiziell in die Kinos. Die Premiere ist aber schon eine Woche vorher am 12.11.2009 um 20:00 Uhr in Halle im Cinemaxx Kino. Wer Halle also mal aus einer ganz anderen Perspektive sehen möchte, sollte diesen Film nicht verpassen (Martin Grosse)

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Okt 08

Auf der gestrigen Jahrespressekonferenz berichtete Rektor Prof. Dr. Wulf Diepenbrock u.a. zum bisherigen Stand der Einschreibungen in das Wintersemester 2009 / 2010. Trotz spürbar gewordenem - demographisch bedingtem - Rückgang von Bewerbern aus den Neuen Bundesländern nahmen deutlich mehr Studierende als in den Vorjahren ein Studium an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg auf.  Damit wird einerseits die Vorgabe des  Hochschulpakts 2020 übererfüllt und andererseits ein großer Beitrag zum Erhalt der Gesamt-Studierendenzahl in Sachsen-Anhalt geleistet. Den Erfolg führt der Rektor auf die Attraktivität des Studierens an der MLU - insbesondere die vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten der Studienangebote - und ein sehr effizientes Hochschulmarketing mit der Kamapagne “Ich will Wissen!” zurück, das ganz wesentlich durch den engagierten Einsatz der 18 Studienbotschafter und Studienbotschafterinnen geprägt ist.  Kritische Worte richtete Prof. Dr. Wulf Diepenbrock an die Landespolitik, die die MLU bei der Finanzierung im Stich lässt. Informationen zur Pressemitteilung: http://www.verwaltung.uni-halle.de/pressedb/ausgabe_pressedb/index.php?modus=pmanzeige&pm_id=981