Dez 02

Am vergangenen Freitag wurde im Objekt 5 eine erfolgreiche Konzertreihe weitergeführt: ‘Soulful Grooves’ – der Name ist Programm.

Wie kann man sich das vorstellen?

Im Grunde ist es eine Live-Cover-Party mit Soul- und Funknummern. Gesungen werden sie von den in Halle bereits etablierten Sängern Jörg, Steffi und Annika. Die selbsternannte ‘Motown-Band’ besteht aus Gitarre, Schlagzeug, Bass, Keys und einem kleinen Bläsersatz, der es aber in sich hat.

Wie auch schon in den vorherigen Veranstaltungen war das Objekt 5 rappelvoll und man konnte einige bekannte Gesichter treffen. Überraschend viele Musiker waren mit an Bord und tanzten fleißig mit. Das ist keine Selbstverständlichkeit, da ich schon einige Konzerte erlebt habe, auf denen jeder Ton unter die Lupe genommen wurde. Das nennt man dann Musikerpolizei… Glücklicherweise war die nicht im Dienst.

Am Freitag begann das Set mit den Titeln ‘I wouldn’t change a thing’ von Coke Escovedo, ‘Chain of Fools’ von Aretha Franklin und ‘It’s not unusual’ vom Tiger Tom Jones.

Tatsächlich ist eine Cover-Veranstaltung immer auch ein Wagnis, da es meiner Meinung nach mit der Bearbeitung steht und fällt. Kommt man nicht wirklich an ein Original heran, dann ist der Eintrittspreis nicht gerechtfertigt und man hört sich besser zuhause eine Compilation an. Wird das Original verändert und etwas Neues, Eigenständiges daraus gemacht, dann siehts schon ganz anders aus. Das macht allerdings viel Arbeit. 

Im Objekt versucht man, die Titel eins zu eins zu übernehmen und das kommt gut an beim Publikum und zeigt, dass man etwas Gutes auf die Beine gestellt hat. Zwischen den musikalischen Blockbustern werden immer wieder kleine Leckerbissen gestreut, also Titel, die höchstwahrscheinlich nicht so sehr gängig sind. Dazu zählte zum Beispiel der Titel ‘Take me to the river’ von Al Green, eine wunderbare R&B-Nuimmer des amerikanischen Sänger und Predigers.

Noch ist nicht ganz raus, wann ‘Soulfull Grooves’ in die nächste Runde geht; ihr könnt euch aber auch der Homepage des Objekt 5 auf den neusten Stand bringen.

(Jakob Hommel, Studienbotschafter der MLU, www.ich-will-wissen.de)

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Dez 02

Am 16. Dezember gibt’s das letzte Mal Mikrofieber in diesem Jahr. Grund genug, die Partykuh nochmal richtig steigen zu lassen. Damit das gelingt, seid auch ihr gefragt: Wenn ihr einen Lieblingstitel habt, den ihr schon immer mal auf die Bühne bringen wolltet, dann meldet euch bei der Mikrofieber-Band unter: 

mikrofieber@gmx.de

Bis zum Wochenende habt ihr noch Zeit, uns eure Vorschläge zu unterbreiten. Die Band wird dann in Windeseile die Songs einstudieren und mit euch vor dem Auftritt zwei Proben machen, damit auch alles klappt. 

Wenn ihr nur so vorbei schauen wollt, dann solltet ihr euch bald um Karten kümmern. Die Erfahrung zeigt, dass die Karten eine Woche vor dem Gig meist schon weg sind. Kaufen könnt ihr die in den bekannten Vorverkaufsstellen des Neuen Theaters. 

Wir sehen uns im Schaufenster!

(Jakob Hommel, Studienbotschafter der MLU, www.ich-will-wissen.de)

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