Nov 22

Seit Wochen schon brummt das Weihnachtsgeschäft in Halle – seien es Lebkuchen und Dominosteine, die es gefühlt schon seit August bei Penny & Co. gibt, oder der bereits eröffnete Weihnachtsmarkt – wir nähern uns der besinnlichen Zeit des Jahres. Grund genug für mich, mal zu schauen, was Halle denn im Bereich der Musik zu bieten hat. Drei Weihnachts-Klassiker möchte ich euch vorstellen. 

Am Sonntag besuchte ich die Weihnachtsrevue im Steintor. Bereits im 19. Jahr kommt es zur Aufführung dieser Weihnachtsgeschichte um den stets Unruhe stiftenden Herrn Fuchs und seine Freunde. In jedem Jahr gibt es eine neue Handlung, ein neues aufwändiges Bühnenbild, Tänze und zahlreiche frische Songs. Die Vorbereitungen für diese Veranstatlung, die regelmäßig tausende Besucher anlockt, beginnen immer schon im Frühjahr. 

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Nov 18

Da das nächste Wochenende mal wieder diverse Möglichkeiten bietet, die Trommelfelle zu trainieren, möchte ich hier ein paar Tipps loswerden. Gleich am Freitag geht’s los im Brohmers mit dem Trio AXIOM.

Axiom, das sind Gitarristen und Komponisten Paul Peuker. Florian Lauer (dr.) und Eugen Rolnik (kb.). Die Band kreiert einen Sound der zeigt, dass Gitarrentrio nicht gleich Gitarrentrio ist. Mit frischen Ideen und abwechslungsreichen Stücken, die ihre Inspiration im Jazz und Rock, aber auch in der Klassik oder neuen Musik gefunden haben ziehen sie den Zuhörer in ihren Bann. Eröffnen wird den Abend das Hallenser Jogwick/Pohl/Trautmann-Trio.Um 21 Uhr geht’s los und der Eintritt ist frei. 

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Nov 14

Eigentlich sollte vor ein paar Tagen an dieser Stelle ein kleiner Artikel über die Premiere des Satzkastens im Wonne Mond und Sterne erscheinen, für den Studibotschafter Jesko Habert im Vorfeld fleißig Werbung machte. Gerade las ich seine Gedanken über die Veranstaltung und ich musste schmunzeln, da ich zu spät kam und dachte: ‘Ach menno, das is mir zu voll…’ 

Ursprünglich wollte ich die Gelegenheit nutzen, um ein schönes Portrait über den tollen Musiker Flo zu schreiben. Das muss nun noch ein wenig warten. Leider ist das mit der Pünktlichkeit unter Musiker so eine Sache; Zeit ist halt relativ – Timing ist alles.

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Nov 09

Der Herbst hat uns mit wonnig warmen Tagen verwöhnt und doch grassiert wieder ein garstiger Virus. Hat man sich angesteckt, wird man monatlich an einem ganz besonderen Fieber erkranken: Mikrofieber. Am vergangenen Freitag trafen sich alle Infizierten, um die 18. Mikrofieber-Veranstaltung im Schaufenster des nt zu zelebrieren.

Das Schaufenster ist seit Oktober der ehemalige Riff-Club des Neuen Theaters, Ort des Schauspielstudios und der unkonventionellen Formate des Hauses. Auch Mikrofieber soll weiterhin dort stattfinden, auch wenn es wie am Freitag bedeutet, mindestens 50 Leute wieder nach Hause zu schicken, da der Raum nicht mehr Platz hergibt.

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Nov 02

Ein Erbeben auf Java zerstörte 2006 weite Teile des südlichen Stadtgebiets von Jogjakarta. Auch die Hochschule für Kunst und Musk ‘ISI Jogja’ war stark betroffen. Für mich stellte sich nun also die Frage: Was fange ich mit meiner freien Zeit in Indonesien an?

Als erstes kaufte ich mir ein Motorrad und groovte mich langsam mit dem unberechenbaren Rhythmus des indonesischen Verkehrs ein. Kurz darauf gehörte ich selbst zu einem der hirnrissigsten Kamikaze-Fahrern des Inselarchipels und nahm mir eines Tages vor, mit meiner Maschine die 700 km von Jogjakarta nach Bali zu fahren. Erwarten würden mich zwei Freunde, die ebenfalls ein Stipendium bekommen hatten. Nach 16 Stunden non-stop Motorrad fahren, einigen Nahtoderfahrungen und mit einem wunden Hinterteil kam ich an Javas Ostküste an und genoss die entspannte Überfahrt mit einer gebrechlichen Fähre auf Bali.

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