Das neue Jahr hat begonnen und wenn man nun eine Bilanz des ersten Monats ziehen müsste, muss man wohl leider feststellen, dass das mit dem Rauchen aufhören genauso schwer war wie schon im vergangenen Jahr und das mit der Diät hat man aufgrund der anhaltenden Kälte ins Frühjahr verschoben. Doch neben diesen kleinen Vorhaben, die einem jeden Jahr aufs Neue nicht gelingen wollen, gibt es da auch noch die etwas größeren Ziele, die es zu verwirklichen gilt: zum Beispiel den Schulabschluss ? ach ja und dann noch irgendetwas danach!
Und schon tauchen die großen Fragezeichen am Horizont auf, die immer größer zu werden scheinen, je näher der Sommer in greifbare Nähe rückt. Denn irgendwie weiß man schon, dass es ganz wichtige Entscheidungen sind, die man da nun zu treffen hat. Ausbildung, Auslandjahr, Studium? Und wenn ich studiere: dann was, wie und wo?
Junge Menschen im Land halten, sie bei der Berufsorientierung unterstützen, Bewerbungs- aber auch Starthilfe geben oder Studienmöglichkeiten aufzeigen, dafür schafft ab heute die Bildungs- und Karrieremesse „Chance 2011“ eine Plattform – also der perfekte Ort für OpenUniverCity!
Was dich beim Halleschen Hochschul- und Stadtinformationstag “OpenUniverCity” am 9. April erwartet, zeigt dir vom 28. bis 30.01.2011 unser Stand in der HALLE MESSE. Zusammen mit dem Rektor der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Prof. Dr. Udo Sträter, zeigen wir dir in 3D, welche Studien- und Arbeitsmöglichkeiten du in Halle hast und wie du deine Freizeit hier nutzen kannst.
…und dass unser Rektor sogar den Wirtschafts- und Arbeitsminister des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff, mit der OpenUniverCity und unserer 3D-Brille zum Staunen bringen kann, siehst du auf dem Bild!
…so in etwa könnte man die dominierende Farbgebung des neuen Layouts des Jahresmagazines der Martin-Luther-Universität 2010 beschreiben.
Allen, die das Jahresmagazin mit seinem puristischen und eleganten Design in die Hände bekommen, bietet es journalistische Beiträge über bedeutende Ereignisse und Entwicklungen der Universität des letzten Jahres.
Seit Montag könnt ihr euch das Magazin im Uni-Shop (mit Info-Punkt), Marktschlösschen, Marktplatz 13, mitnehmen oder hier als PDF ansehen.
Als Nachfolger des bisherigen Jahrbuchs ist das Jahresmagazin 2010 der erste Teil einer künftigen Magazinreihe. Zusammen mit dem viermal jährlich erscheinenden Universitätsmagazin “scientia halensis” sowie der ein- bis zweimal pro Jahr erscheinenden Karriere- und Alumni-Magazine bietet es allen Interessierten wichtige Informationen zur Universität und dem Studierendenleben.
Habilitanden und Promovenden von 8 Fakultäten der MLU
Erstmalig werden in diesem Jahr Fotos der Urkundenübergabe an Habilitanden und Promovenden vom 14. Januar 2011 von der frisch ins Amt getretenen Alumni-Beauftragten Jana Wiedemann zum Download bereit gestellt.
“Alumni Halenses” nennt sich das Netzwerk der ehemaligen Studenten, Forscher und Lehrenden der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Diese Plattform dient der Aufnahme und Pflege von Kontakten und bietet die Möglichkeit, aktiv am universitären Leben teilzunehmen. Jährlich findet ein internationales Treffen im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften statt. Die Mitgliedschaft bei den Alumni Halenses ist kostenlos und es wird jedem selbst überlassen, wie stark er sich engagiert.
Im Rahmen seines Master-Seminars „Editionspraxis“ hat Hansjörg Drauschke vom Institut für Musik in diesem Semester die belgische Regisseurin, Choreografin und Tänzerin Sigrid T’Hooft zu einem Vortrag über barocke Bühnensprache eingeladen, der gemeinschaftlich vom Institut für Musik der MLU und der Stiftung Händel-Haus in Zusammenarbeit mit der Oper Halle, dem Freundes- und Förderkreis des Händel-Hauses e. V. und der Georg-Friedrich-Händel-Gesellschaft e. V. organisiert wird. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen!
Sigrid T’Hooft: Körper, Bewegung und Affekt. Barocke Bühnensprache als Forschungsobjekt und praktische Herausforderung
Freitag, 21. Januar 2011, 18 Uhr s. t.
Kammermusiksaal des Händel-Hauses
Eintritt: frei
Einmal im Monat, genauer gesagt jeweils am 3. Sonntag des Monats, findet in Halle ein Poetry Slam statt. Ihr habt noch nie von so einer Veranstaltung gehört?
Auf einem Poetry Slam (deutsch: Dichterwettstreit) treten Poeten an, die ihre selbst verfassten Texte innerhalb einer begrenzten Zeitspanne dem Publikum vortragen und anschließend von diesem, meist mittels Noten von 1 - 10, bewertet werden. Häufig gelangen dann 3 “Slammer” in die Finalrunde, in der sie einen weiteren Text vortragen - anschließend entscheiden die Zuschauer durch eine Applaus-Abstimmung, welcher Poet den Slam gewinnt. Es gibt festgelegte Regeln, die jeder Slam-Teilnehmer einhalten muss: Seine Texte müssen selbstgeschrieben sein, er darf keine Hilfsmittel (Musikinstrumente, Requisiten o.Ä.) verwenden und er muss das Zeitlimit von 5 bis 8 Minuten einhalten. Diese Regeln gehen auf den Amerikaner Marc Smith, Gründer des ersten Poetry Slams 1986 in Chicago, zurück.
Hier ein Video von Patrick Salmen, dem Gewinner der deutschsprachigen Meisterschaften im Poetry Slam 2010, am 22. Januar 2011 zu Gast im Turm Halle:
Vor zwei Wochen habe ich nun mein Praktikum in der Kulturredaktion der Mitteldeutschen Zeitung begonnen. Die anfängliche Nervosität, in ein komplett unbekanntes Kollegium zu stoßen, legte sich schnell und nun ist die Arbeit im Großraumbüro der Redaktion bereits Routine.
An meinem ersten Tag wurde ich vom Ressortleiter Kultur – Herrn Montag – mit den Worten ?Zeitung machen beginnt mit Zeitung lesen? begrüßt und in ein Zimmer gebeten, in dem ich die Wochenend- und die aktuelle Ausgabe der MZ lesen und falls notwendig, kritisieren sollte. Um elf begann dann die tägliche Telefonkonferenz mit der Verlagsleitung in Köln und den Lokalredaktionen. Ich stellt mich kurz vor und schon ging es los.
Wer kennt diese Frage nicht? Höre ich mich unter meinen Kommilitonen um, dann gibt es keinen, der nicht mindestens einmal nach seinem großartigen Vorhaben nach dem Studium gefragt wurde. Gerade die Geisteswissenschaften stiften mit ihren, für viele nicht greifbaren, Abschlussbezeichnungen immer wieder Grund für Verwirrung. Was macht denn ein Musikwissenschaftler so? Bachelor in IKEAS? Wasn das? Oder: Wie verdient der Germanist eigentlich seine Brötchen? Mitunter sind das nicht nur Fragen von Verwandten oder Freunden: Nein, auch viele Studenten selbst geraten im Laufe ihres Studiums von ihren Wegen ab und suchen neben dem theoretischen Gedöns nach praktischen Erfahrungen.
Eine gute Möglichkeit bietet da das für viele Studiengänge verbindliche Praktikum. Hier kann man mal in den Berufsalltag reinschnuppern und herausfinden, ob der Job, der einem so vorschwebte, auch tatsächlich etwas hergibt.